Nur noch bis 19. August: Zeig uns dein Sonnenfinsternis-Foto

Panorama-Aufnahme einer partiellen Sonnenfinsternis im Abendlicht über dem Meer mit dunkler Küstensilhouette und Wolken.

Der Fotowettbewerb Sonnenfinsternis läuft auf Hochtouren: Die Sonnenfinsternis vom 12. August 2026 ist bereits Geschichte – ein eindrückliches Himmelsschauspiel, bei uns in der Schweiz als tiefe partielle Finsternis mit bis zu 93 % Bedeckung, kurz vor Sonnenuntergang.

Rund um die Deutschschweiz zeigte sich der Himmel bei den meisten von Euch kooperativ: klare Sicht, goldenes Abendlicht und eine Mondsichel, die sich in aller Ruhe vor die tiefstehende Sonne schob. Wer clever geplant hat, konnte die Finsternis sogar mit einem markanten Vordergrund kombinieren – ob Bergsilhouette, Kirchturm oder Skyline. Genau solche Aufnahmen mit Kontext wissen wir bei der Jurierung besonders zu schätzen.

Fotowettbewerb Sonnenfinsternis: Phasenverlauf der partiellen Finsternis vom 12. August 2026
Der Phasenverlauf der partiellen Sonnenfinsternis vom 12. August 2026 – genau solche Serien liebt unsere Jury beim Fotowettbewerb Sonnenfinsternis.

Hast Du sie fotografiert? Dann verpasse jetzt nicht die Chance, Dein Bild zu zeigen – und einen von drei Reisegutscheinen zu gewinnen.

So machst Du beim Fotowettbewerb Sonnenfinsternis mit

  • Poste Dein Bild auf Instagram oder Facebook
  • Markiere @hemmi_photo und @travelmagazin.ch
  • Nutze den Hashtag #Sonnenfinsternis2026

Kein Mailversand, kein Formular, keine Umständlichkeiten – einfach posten, taggen und mitmachen, fertig ist die Teilnahme am Fotowettbewerb Sonnenfinsternis.

Warum sich die Teilnahme lohnt

Der Fotowettbewerb Sonnenfinsternis ist mehr als nur eine Verlosung: Deine drei besten Konkurrent:innen sind die Bilder der ganzen Community. Alle in die engere Auswahl gekommenen Aufnahmen zeigen wir in einer Galerie auf unseren Social-Media-Kanälen – mit vollständiger Namensnennung und einem Repost, der Deine Arbeit einem grösseren Publikum zugänglich macht. Für viele unserer Teilnehmenden war das schon der Auftakt für weitere gemeinsame Fotoprojekte mit hemmi.photo.

Und selbst wenn es dieses Mal nicht für einen der drei Reisegutscheine reicht: Der Austausch mit anderen Astrofotograf:innen und das Feedback unserer Jury sind für viele mindestens genauso wertvoll wie der Hauptpreis.

Das gibt es beim Fotowettbewerb Sonnenfinsternis zu gewinnen

Aus allen fristgerecht markierten Bildern wählt unsere Jury die drei besten Einsendungen aus. Alle ausgewählten Bilder zeigen wir zudem in einer Galerie auf unseren Social-Media-Kanälen – als Repost mit Verweis auf Dich als Fotograf:in.

  • 1. Platz: Reisegutschein CHF 300
  • 2. Platz: Reisegutschein CHF 200
  • 3. Platz: Reisegutschein CHF 100

Diese Reisegutscheine sind einlösbar für Deine nächste spannende Fototour mit hemmi.photo, egal ob in der Schweiz oder auf einer unserer internationalen Reisen.

Tipps für die Nachbearbeitung Deines Sonnenfinsternis-Fotos

Bevor Du Dein Bild hochlädst, lohnt sich ein zweiter Blick in der Bildbearbeitung. Ein paar Punkte, auf die unsere Jury besonders achtet:

  • Belichtung: Sonnenscheibe und Umgebung wurden oft in zwei Aufnahmen festgehalten – führe sie sauber als Belichtungsreihe zusammen, statt nur die Lichter herunterzuziehen.
  • Kontrast: Erhöhe Kontrast und Klarheit vorsichtig, damit sich die Mondsichel scharf von der Sonnenscheibe abhebt, ohne dass das Bild künstlich wirkt.
  • Farbstich: Der Sonnenfilter erzeugt meist einen orange-roten Farbstich – neutralisiere ihn oder setze ihn bewusst als Stilmittel ein.
  • Histogramm: Bei Aufnahmen mit Vordergrundmotiv lohnt ein Blick ins Histogramm, damit weder die Sonne noch die Landschaft ausfressen.

Genau solche durchdachten Aufnahmen – technisch sauber und mit einer eigenen Bildidee – haben bei unserer Jury die besten Chancen auf einen der drei Reisegutscheine.

Achtung, Deadline: Einsendeschluss für den Fotowettbewerb Sonnenfinsternis ist der 19. August 2026, 23:59 Uhr. Später eingereichte oder markierte Bilder können leider nicht mehr berücksichtigt werden – es bleibt also nur noch wenig Zeit.

Alle Teilnahmebedingungen findest Du hier: Fotowettbewerb Sonnenfinsternis 2026

Und falls Du die Finsternis noch fotografisch nachbearbeiten möchtest oder Tipps zur nächsten Gelegenheit suchst: Sonnenfinsternis fotografieren – so gelingen die Aufnahmen

Egal ob Du die Finsternis mit dem Teleobjektiv in Nahaufnahme, als Sichel über der Bergkulisse oder als ganze Bildserie eingefangen hast – wir sind gespannt auf Deine Perspektive. Wir freuen uns auf Deine Bilder!

Wer sich schon jetzt auf die nächste grosse Himmelsshow vorbereiten möchte: Die genauen Daten und Verlaufszeiten künftiger Sonnenfinsternisse findest Du auf timeanddate.de – so verpasst Du keine weitere Gelegenheit für aussergewöhnliche Aufnahmen.

Text: Roland Hemmi, www.hemmi.photo

Autofokus-Revolution: So nutzt du KI-Autofokus & Back-Button-Focus perfekt

Nahaufnahme eines Leoparden, der nachts im dichten Gras liegt und mit intensiv leuchtenden Augen direkt in die Kamera blickt. Die Raubkatze zeigt ein ausgeprägtes Fleckenmuster (Rosetten) vor einem dunklen, stimmungsvollen Hintergrund in der afrikanischen Wildnis.

Die Autofokus-Technologie in der Fotografie hat sich in den letzten Jahren rasant verändert. Wo wir früher mühsam einzelne Messpunkte verschoben haben, arbeiten heute KI-gestützte Algorithmen. Moderne spiegellose Kameras erkennen Augen, Tiere und Fahrzeuge in Echtzeit und verfolgen sie bombenfest.

Aber die beste Kamera-KI ist nur so gut wie ihre Bedienung. In der Praxis entscheiden oft Nuancen darüber, ob ein Action-, Sport- oder Wildlife-Foto knackscharf wird oder im Papierkorb landet. Der Schlüssel zum Erfolg ist dein persönlicher Kamera-Workflow.

Der Schlüssel zum Erfolg: Dein persönlicher Workflow

Es gibt nicht den einen richtigen Weg, den Autofokus (AF) zu bedienen. In der modernen Fotografie haben sich jedoch zwei Philosophien durchgesetzt, um das Maximum aus der automatischen Scharfstellung herauszuholen:

1. Der Hemmi-Workflow (Die reaktive Zeigefinger-Methode)

Bei dieser Methode bedienst du Fokus und Auslöser klassisch mit dem Zeigefinger. Der Daumen bleibt komplett frei, um über eine konfigurierte Funktionstaste (z. B. die Fn1-Taste) blitzschnell das AF-Messfeld (z. B. von Spot-AF auf Zonen-AF) anzupassen.

     

      • Vorteil: Maximale Flexibilität für Fotografen, die extrem schnell auf wechselnde Szenen reagieren müssen.

    2. Der Back-Button-Focus (BBF)

    Hier wird der Autofokus vom Auslöser entkoppelt und auf die rückseitige AF-ON-Taste gelegt. Der Zeigefinger löst nur noch das Foto aus.

       

        • Vorteil: Diese Methode simuliert AF-S (Einzel-Autofokus) und AF-C (kontinuierlicher Autofokus) gleichzeitig – je nachdem, ob du die Taste kurz antippst oder gedrückt hältst.

      Profi-Tipp für Wildlife & Sport: Fokusbegrenzer aktivieren

      Wenn dein Autofokus bei großen Distanzen anfängt zu „pumpen“ oder an Gräsern im Vordergrund hängen bleibt, solltest du den Fokusbegrenzer am Objektiv oder im Kameramenü aktivieren.

      Der Effekt: Indem du den Nahbereich des Objektivs ausschließt, halbierst du die Reaktionszeit des Autofokus. Die Kamera scannt nur den relevanten Entfernungsbereich ab und erfasst dein Motiv drastisch schneller.

      Autofokus-Wissen vertiefen: Guide & Quiz

      Willst du die kompletten technischen Hintergründe verstehen und wissen, wie du die Fokusnachführung (Lock-On) perfekt auf unregelmässige Motivbewegungen einstellst?

      10 Fragen, die zeigen, ob du deine Kamera wirklich im Griff hast!

      Mein komplettes Skript mit allen Details und Menü-Tipps