Nur noch bis 19. August: Zeig uns dein Sonnenfinsternis-Foto

Panorama-Aufnahme einer partiellen Sonnenfinsternis im Abendlicht über dem Meer mit dunkler Küstensilhouette und Wolken.

Der Fotowettbewerb Sonnenfinsternis läuft auf Hochtouren: Die Sonnenfinsternis vom 12. August 2026 ist bereits Geschichte – ein eindrückliches Himmelsschauspiel, bei uns in der Schweiz als tiefe partielle Finsternis mit bis zu 93 % Bedeckung, kurz vor Sonnenuntergang.

Rund um die Deutschschweiz zeigte sich der Himmel bei den meisten von Euch kooperativ: klare Sicht, goldenes Abendlicht und eine Mondsichel, die sich in aller Ruhe vor die tiefstehende Sonne schob. Wer clever geplant hat, konnte die Finsternis sogar mit einem markanten Vordergrund kombinieren – ob Bergsilhouette, Kirchturm oder Skyline. Genau solche Aufnahmen mit Kontext wissen wir bei der Jurierung besonders zu schätzen.

Fotowettbewerb Sonnenfinsternis: Phasenverlauf der partiellen Finsternis vom 12. August 2026
Der Phasenverlauf der partiellen Sonnenfinsternis vom 12. August 2026 – genau solche Serien liebt unsere Jury beim Fotowettbewerb Sonnenfinsternis.

Hast Du sie fotografiert? Dann verpasse jetzt nicht die Chance, Dein Bild zu zeigen – und einen von drei Reisegutscheinen zu gewinnen.

So machst Du beim Fotowettbewerb Sonnenfinsternis mit

  • Poste Dein Bild auf Instagram oder Facebook
  • Markiere @hemmi_photo und @travelmagazin.ch
  • Nutze den Hashtag #Sonnenfinsternis2026

Kein Mailversand, kein Formular, keine Umständlichkeiten – einfach posten, taggen und mitmachen, fertig ist die Teilnahme am Fotowettbewerb Sonnenfinsternis.

Warum sich die Teilnahme lohnt

Der Fotowettbewerb Sonnenfinsternis ist mehr als nur eine Verlosung: Deine drei besten Konkurrent:innen sind die Bilder der ganzen Community. Alle in die engere Auswahl gekommenen Aufnahmen zeigen wir in einer Galerie auf unseren Social-Media-Kanälen – mit vollständiger Namensnennung und einem Repost, der Deine Arbeit einem grösseren Publikum zugänglich macht. Für viele unserer Teilnehmenden war das schon der Auftakt für weitere gemeinsame Fotoprojekte mit hemmi.photo.

Und selbst wenn es dieses Mal nicht für einen der drei Reisegutscheine reicht: Der Austausch mit anderen Astrofotograf:innen und das Feedback unserer Jury sind für viele mindestens genauso wertvoll wie der Hauptpreis.

Das gibt es beim Fotowettbewerb Sonnenfinsternis zu gewinnen

Aus allen fristgerecht markierten Bildern wählt unsere Jury die drei besten Einsendungen aus. Alle ausgewählten Bilder zeigen wir zudem in einer Galerie auf unseren Social-Media-Kanälen – als Repost mit Verweis auf Dich als Fotograf:in.

  • 1. Platz: Reisegutschein CHF 300
  • 2. Platz: Reisegutschein CHF 200
  • 3. Platz: Reisegutschein CHF 100

Diese Reisegutscheine sind einlösbar für Deine nächste spannende Fototour mit hemmi.photo, egal ob in der Schweiz oder auf einer unserer internationalen Reisen.

Tipps für die Nachbearbeitung Deines Sonnenfinsternis-Fotos

Bevor Du Dein Bild hochlädst, lohnt sich ein zweiter Blick in der Bildbearbeitung. Ein paar Punkte, auf die unsere Jury besonders achtet:

  • Belichtung: Sonnenscheibe und Umgebung wurden oft in zwei Aufnahmen festgehalten – führe sie sauber als Belichtungsreihe zusammen, statt nur die Lichter herunterzuziehen.
  • Kontrast: Erhöhe Kontrast und Klarheit vorsichtig, damit sich die Mondsichel scharf von der Sonnenscheibe abhebt, ohne dass das Bild künstlich wirkt.
  • Farbstich: Der Sonnenfilter erzeugt meist einen orange-roten Farbstich – neutralisiere ihn oder setze ihn bewusst als Stilmittel ein.
  • Histogramm: Bei Aufnahmen mit Vordergrundmotiv lohnt ein Blick ins Histogramm, damit weder die Sonne noch die Landschaft ausfressen.

Genau solche durchdachten Aufnahmen – technisch sauber und mit einer eigenen Bildidee – haben bei unserer Jury die besten Chancen auf einen der drei Reisegutscheine.

Achtung, Deadline: Einsendeschluss für den Fotowettbewerb Sonnenfinsternis ist der 19. August 2026, 23:59 Uhr. Später eingereichte oder markierte Bilder können leider nicht mehr berücksichtigt werden – es bleibt also nur noch wenig Zeit.

Alle Teilnahmebedingungen findest Du hier: Fotowettbewerb Sonnenfinsternis 2026

Und falls Du die Finsternis noch fotografisch nachbearbeiten möchtest oder Tipps zur nächsten Gelegenheit suchst: Sonnenfinsternis fotografieren – so gelingen die Aufnahmen

Egal ob Du die Finsternis mit dem Teleobjektiv in Nahaufnahme, als Sichel über der Bergkulisse oder als ganze Bildserie eingefangen hast – wir sind gespannt auf Deine Perspektive. Wir freuen uns auf Deine Bilder!

Wer sich schon jetzt auf die nächste grosse Himmelsshow vorbereiten möchte: Die genauen Daten und Verlaufszeiten künftiger Sonnenfinsternisse findest Du auf timeanddate.de – so verpasst Du keine weitere Gelegenheit für aussergewöhnliche Aufnahmen.

Text: Roland Hemmi, www.hemmi.photo

Wildnis Island: Was meine Gäste von der Polarfuchs-Fotoreise nach Hause gebracht haben

Porträt eines Fuchses in Nahaufnahme, fotografiert während einer Naturfotografie-Reise mit hemmi.photo.

Sechs Tage im abgelegenen Zeltcamp in den Westfjorden Islands, eisiger Wind und die Suche nach dem König der arktischen Tundra: Die Polarfuchs Fotoreise Island fordert Mensch und Material – und beschenkt dafür mit Momenten, die man nicht vergisst. Kein Strassennetz, kein Handyempfang, dafür 24 Stunden Tageslicht und eine Fuchsfamilie direkt vor der Camp-Tür: So sah der Alltag meiner Gäste in Hornstrandir aus.

Polarfuchs Fotoreise Island: Fähe mit vier Welpen in den Westfjorden
Eine Polarfuchs-Fähe führt ihre fünf Welpen über eine grüne Wiese in den Westfjorden Islands.

Ort: Westfjorde (Island)
Dauer: 6 Tage Zeltcamp (plus 2 Tage Anreise via Boot/Flug)
Hauptmotiv: Polarfüchse & Welpen, Mitternachtssonne

Meine Gäste Fotografierten meist mit Teleobjektiven ab 300mm, um Distanz zu den scheuen Alttieren zu wahren, während die neugierigen Welpen sich oft von selbst näherten. Wer aus der Froschperspektive fotografierte, auf Augenhöhe mit den Tieren, wurde mit besonders intimen Portraits belohnt. Stative waren im böigen Küstenwind Pflicht, ebenso wetterfeste Kleidung – das Wetter in den Westfjorden kann sich innerhalb weniger Minuten von Sonnenschein zu Nieselregen wandeln.

Als Foto-Coach macht es mich unglaublich stolz zu sehen, mit welchen Bildern und Geschichten meine Gäste von dieser Polarfuchs Fotoreise Island nach Hause zurückgekehrt sind. Ein paar Eindrücke:

„Ich liebe es, in stillen Momenten zu fotografieren und kreativ zu werden. In der Fotoschule von Roland Hemmi habe ich das Fotografieren Schritt für Schritt gelernt und konnte mich auf den gemeinsamen Fotoreisen über die Jahre hinweg stark weiterentwickeln. Unbekannte Orte zu entdecken und nicht ganz genau zu wissen, was einen erwartet – das mag ich ganz besonders. Dabei vertraue ich voll und ganz auf Rolands Erfahrung und seine sorgfältige Planung im Vorfeld. Auch das gemeinsame Erleben dieser magischen Orte mit Gleichgesinnten, die man auf den Reisen kennenlernt, macht diese Abenteuer so besonders.“

Sandy

„Für unsere Zeit in Island war ich eigentlich auf schlechtes Wetter, viel Wind und Mücken eingestellt – doch es kam viel besser als erwartet! Die jungen Polarfüchse zu sehen, war wunderschön. Besonders eindrücklich fand ich, wie rasch ihr Aktivitätsradius von Tag zu Tag grösser wurde.“

Roland „Roli“ Epting

Zur Homepage von Roli

„In dieser Gegend ist man von der Welt abgeschnitten: keine Strassen, kein Handyempfang. Meine gesamte Achtsamkeit beim Fotografieren war auf den Moment, auf die Polarfüchse und die Natur gerichtet.“

Georg Schöffel

„Da sich eine Polarfuchsfamilie mit ihren neun Welpen direkt bei unserem Camp niedergelassen hatte, bot sich in den folgenden Tagen unendlich viel Gelegenheit, die faszinierenden Tiere aus nächster Nähe zu beobachten und zu fotografieren.“

Karl Meier – seit mehr als 50 Jahren leidenschaftlicher Nikon-Fotograf mit Fokus auf Landschafts- und Tierfotografie

Zur Homepage von Karl

„Die Kombination aus der völligen Abgeschiedenheit des Hornstrandir-Naturreservats, sechs Tagen ohne Strom und Internet, den intensiven Begegnungen mit den Polarfüchsen und dem magischen Licht der Mitternachtssonne hat diese Reise unvergesslich gemacht. Wenn die Sonne selbst um Mitternacht den Horizont nur streift und die Landschaft stundenlang in goldenes Licht taucht, entstehen nicht nur besondere Fotos – es sind Momente, die man tief in sich aufnimmt und nie wieder vergisst.“

Patric Deflorian – Natur- und Landschaftsfotograf aus der Schweiz

Zur Homepage von Patric

Polarfuchs Fotoreise Island: Galerie und Erfahrungsberichte entdecken

Fünf ganz unterschiedliche Fotograf:innen, ein gemeinsamer Nenner: die Wildnis Islands lässt niemanden unberührt.

Scrolle Dich durch die vollständige Galerie und alle Erfahrungsberichte der Polarfuchs Fotoreise Island:
Wildnis Island – Das fotografieren meine Gäste auf der Polarfuchs-Fotoreise

Neugierig geworden, selbst dabei zu sein? Mehr zur Reise gibt’s hier: Fotoreise Polarfuchs Island

Text: Roland Hemmi, www.hemmi.photo

Sonnenfinsternis am 12. August 2026 fotografieren – plus Fotowettbewerb

Bildserie einer partiellen Sonnenfinsternis: elf Phasen von voller Sonne bis schmaler Sichel vor schwarzem Hintergrund

Am Abend des 12. August 2026 schiebt sich der Mond vor die Sonne – ein Himmelsschauspiel, das in weiten Teilen Europas sichtbar sein wird. Während Island und Spanien eine totale Sonnenfinsternis erleben, sehen wir hier in der Schweiz eine tiefe partielle Finsternis mit bis zu 93 % Bedeckung, kurz vor Sonnenuntergang. Zwei völlig unterschiedliche Ausgangslagen – und entsprechend zwei unterschiedliche fotografische Strategien.

Zeig uns Dein Bild – mach mit beim Fotowettbewerb

Hast Du die Sonnenfinsternis fotografiert? Dann zeig uns Dein Ergebnis! Lade Dein Bild auf Deinem Social-Media-Kanal hoch und markiere darin @hemmi_photo und @travelmagazin.ch.

Aus allen getaggten Bildern wählen wir eine Auswahl aus und veröffentlichen sie in einer Galerie auf unseren Kanälen – als Repost mit Verweis auf Dich als Fotograf:in. Unter den besten Einsendungen verlosen wir drei Reisegutscheine: CHF 300 für den 1. Platz, CHF 200 für den 2. Platz und CHF 100 für den 3. Platz – einlösbar für Deine nächste Fototour mit hemmi.photo.

Teilnahmebedingungen

Die richtige Ausrüstung

Das Wichtigste vorab: Ein zertifizierter Sonnenfilter (z. B. Baader AstroSolar ND 5.0) ist während der gesamten partiellen Phase Pflicht vor dem Objektiv – nur Reisende in der Totalitätszone (Island, Spanien) dürfen ihn für die kurzen 1–2 Minuten vollständiger Verdeckung abnehmen. In der Schweiz bleibt er ausnahmslos drauf, da hier nie eine echte Totalität erreicht wird.

Für alle, die sich fotografisch vorbereiten wollen – von der passenden Ausrüstung über die Belichtung Phase für Phase bis zu den genauen Zeiten in der Schweiz – haben wir eine ausführliche Anleitung zusammengestellt:

📄 Sonnenfinsternis – Spannendes und Wichtiges (PDF)

Text: Karl Meier & Roland Hemmi, www.hemmi.photo

Autofokus-Revolution: So nutzt du KI-Autofokus & Back-Button-Focus perfekt

Nahaufnahme eines Leoparden, der nachts im dichten Gras liegt und mit intensiv leuchtenden Augen direkt in die Kamera blickt. Die Raubkatze zeigt ein ausgeprägtes Fleckenmuster (Rosetten) vor einem dunklen, stimmungsvollen Hintergrund in der afrikanischen Wildnis.

Die Autofokus-Technologie in der Fotografie hat sich in den letzten Jahren rasant verändert. Wo wir früher mühsam einzelne Messpunkte verschoben haben, arbeiten heute KI-gestützte Algorithmen. Moderne spiegellose Kameras erkennen Augen, Tiere und Fahrzeuge in Echtzeit und verfolgen sie bombenfest.

Aber die beste Kamera-KI ist nur so gut wie ihre Bedienung. In der Praxis entscheiden oft Nuancen darüber, ob ein Action-, Sport- oder Wildlife-Foto knackscharf wird oder im Papierkorb landet. Der Schlüssel zum Erfolg ist dein persönlicher Kamera-Workflow.

Der Schlüssel zum Erfolg: Dein persönlicher Workflow

Es gibt nicht den einen richtigen Weg, den Autofokus (AF) zu bedienen. In der modernen Fotografie haben sich jedoch zwei Philosophien durchgesetzt, um das Maximum aus der automatischen Scharfstellung herauszuholen:

1. Der Hemmi-Workflow (Die reaktive Zeigefinger-Methode)

Bei dieser Methode bedienst du Fokus und Auslöser klassisch mit dem Zeigefinger. Der Daumen bleibt komplett frei, um über eine konfigurierte Funktionstaste (z. B. die Fn1-Taste) blitzschnell das AF-Messfeld (z. B. von Spot-AF auf Zonen-AF) anzupassen.

     

      • Vorteil: Maximale Flexibilität für Fotografen, die extrem schnell auf wechselnde Szenen reagieren müssen.

    2. Der Back-Button-Focus (BBF)

    Hier wird der Autofokus vom Auslöser entkoppelt und auf die rückseitige AF-ON-Taste gelegt. Der Zeigefinger löst nur noch das Foto aus.

       

        • Vorteil: Diese Methode simuliert AF-S (Einzel-Autofokus) und AF-C (kontinuierlicher Autofokus) gleichzeitig – je nachdem, ob du die Taste kurz antippst oder gedrückt hältst.

      Profi-Tipp für Wildlife & Sport: Fokusbegrenzer aktivieren

      Wenn dein Autofokus bei großen Distanzen anfängt zu „pumpen“ oder an Gräsern im Vordergrund hängen bleibt, solltest du den Fokusbegrenzer am Objektiv oder im Kameramenü aktivieren.

      Der Effekt: Indem du den Nahbereich des Objektivs ausschließt, halbierst du die Reaktionszeit des Autofokus. Die Kamera scannt nur den relevanten Entfernungsbereich ab und erfasst dein Motiv drastisch schneller.

      Autofokus-Wissen vertiefen: Guide & Quiz

      Willst du die kompletten technischen Hintergründe verstehen und wissen, wie du die Fokusnachführung (Lock-On) perfekt auf unregelmässige Motivbewegungen einstellst?

      10 Fragen, die zeigen, ob du deine Kamera wirklich im Griff hast!

      Mein komplettes Skript mit allen Details und Menü-Tipps

      Neu online: Die Perle Afrikas in fünf spektakulären Fotogalerien

      A powerful African leopard moving through thick tree branches at sunset, illuminated by a warm orange golden hour glow.
      Ein afrikanischer Leopard pirscht im goldenen Licht durch das Geäst.

      Hinter mir liegen drei intensive, körperlich fordernde und absolut spektakuläre Wochen in Uganda. Ich habe schon viele Orte dieser Welt mit meiner Kamera bereist, aber die Intensität und die unberührte Wildnis dieses Landes haben mich tief beeindruckt.

      Um der unglaublichen Vielfalt Ugandas gerecht zu werden, habe ich meine Erlebnisse und besten Aufnahmen nicht einfach in einen großen Topf geworfen. Ich habe die Reise für Dich in fünf exklusive Themen-Galerien aufgeteilt.

      Ab sofort sind die neuen Seiten online und nehmen Dich mit auf eine visuelle Reise zum Ursprung der Wildnis:

      Entdecke die fünf Facetten Ugandas:

      The Big Five in Uganda – Begib Dich auf die Spuren der Ikonen Afrikas. Weit weg vom Massentourismus zeige ich Dir Elefanten, Löwen und Co. in einer unberührten Kulisse.

      Auge in Auge mit den Primaten – Spüre die ehrfürchtige Stille beim Gorilla-Trekking im Bwindi-Regenwald und die unbändige Energie der Schimpansen im Kibale Forest.

      The Birdlife of Uganda – Ein Blick in das absolute Paradies für Vogelfotografen. Vom majestätischen Kronenkranich bis zum prähistorischen Schuhschnabel.

      Wildlife abseits der Big Five – Erlebe die grazilen Wunder der Savanne. Von Rothschild-Giraffen über riesige Flusspferdherden bis hin zu Zebras in kreativer Bewegung.

      People & Places – Die Gesichter, Geschichten und mystischen Landschaften, die die wahre Seele und Identität der „Perle Afrikas“ ausmachen.

      Falls Du Dir erst einmal einen Gesamtüberblick verschaffen willst, findest Du hier meinen großen Hauptbericht: Uganda – The Pearl of Africa.

      Komm mit mir nach Uganda!

      Diese Reise hat mich so tief berührt, dass ich dieses Abenteuer unbedingt teilen möchte. Für 2027 plane ich eine exklusive Fotoreise in einer kleinen, feinen Gruppe. Ich werde Dich zu genau den unberührten Orten führen, die ich drei Wochen lang für uns gescoutet habe.

      Schau Dir die Galerien an, lass Dich verzaubern und schreib mir gerne in die Kommentare oder per Mail, welches Dein Lieblingsbild ist!

      Bis bald und allzeit gutes Licht, Roland

      iso-und-rauschen

      So funktioniert ISO wirklich

      Der Zusammenhang zwischen ISO und Rauschen

      Wenn Du den ISO-Wert über die Basis-ISO hinaus erhöhst, passiert folgendes:
      • Alles wird lauter: Du verstärkst das eigentliche Bildsignal, leider wird auch das elektronische Rauschen (die Störgeräusche im Bild) ebenfalls verstärkt. Deswegen wird das Bild „grobkörniger“ oder „verrauschter“.
      • Dieses Rauschen besteht aus zwei Hauptteilen:
      – Lichtrauschen (Shot Noise): Das ist wie ein natürliches „Grobkorn“ des Lichts. Es entsteht, weil Licht aus einzelnen Teilchen (Photonen) besteht. Das ist normal und unvermeidbar, vor allem wenn sehr wenig Licht auf den Sensor fällt.
      – Ausleserauschen (Read Noise): Das ist das elektronische Rauschen, welches entsteht, wenn die Kamera das Signal aus den einzelnen Pixeln Deines Sensors ausliest. Bei sehr hohen ISO-Werten oder in den dunklen Schattenbereichen des Bildes wird dieses Rauschen durch die grosse Verstärkung richtig deutlich und stört das Bild.

      ISO und Rauschen

      Wichtige Warnung bei High ISO: 
      Der Dynamikumfang

      Wenn Du den ISO-Wert erhöhst, bekommst Du zwar ein helleres Bild, aber Du handelst Dir zwei Probleme ein: Rauschen und der Verlust an Dynamikumfang.
      Der Dynamikumfang ist die Fähigkeit Deiner Kamera, gleichzeitig Details in den hellsten Lichtern (z.B. helle Wolken) und den dunkelsten Schatten (z.B. dunkle Ecken) festzuhalten.

      Dynamik

      1. Warum der Dynamikumfang mit dem ISO schrumpft

      • Jedes Mal, wenn Du den ISO erhöhst, muss die Kamera das Lichtsignal verstärken (boosten).
      • Diese Verstärkung führt dazu, dass die hellsten Bildbereiche (die Lichter) viel schneller an ihre Grenze stossen und keine Details mehr speichern können – sie „brennen aus“ (Clipping).
      • Das bedeutet: Je höher der ISO, desto kleiner wird der Bereich zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Detail, das du noch aufnehmen kannst.

      Verschlusszeit als Gestaltungsmittel?

      Die Verschlusszeit 

      Eine kleine Einführung zur Verschlusszeit

      Als erstes der entscheidende Punkt: 
      Wir verwenden überwiegend den Modus Zeitautomatik (auf vielen Kameras mit „A“ oder „Av“ für „Aperture Priority“ gekennzeichnet).

      In diesem Modus sagst Du der Kamera: „Ich möchte die Blende selbst bestimmen.“ Die Kamera ist dann schlau genug, um die dazu passende Verschlusszeit automatisch einzustellen, damit Dein Bild korrekt belichtet wird.
      Warum das so nützlich ist?
      Mit der Blende behältst Du die kreative Kontrolle: Du entscheidest, was scharf sein soll. 
      Nachdem Du die Blende gewählt hast, zeigt Dir die Kamera die entsprechende Verschlusszeit an.
      Die Verschlusszeit beschreibt die Zeitdauer, für die der Kameraverschluss geöffnet bleibt, um Licht auf den Bildsensor oder Film fallen zu lassen. Diese Zeit wird in der Regel in Bruchteilen einer Sekunde (1/1000 s, 1/125 s) oder in ganzen Sekunden (1 s, 30 s) angegeben.

      Verschlusszeit

      Die Verschlusszeit hat zwei entscheidende Auswirkungen auf dein Bild

      Schärfe: je kürzer die Verschlusszeit je schärfer wird das Bild.

      Bewegungsdarstellung:

      Kurze Verschlusszeiten (schnell, z.B. 1/500 s) frieren Bewegungen ein. Sie eignen sich ideal für Sport- oder Tieraufnahmen.

      Lange Verschlusszeiten (langsam, z.B. 1/2 s oder länger) verwischen Bewegungen und erzeugen sogenannte Bewegungsunschärfe. Das nutzt man, um fliessendes Wasser weich darzustellen oder Lichtspuren in der Nacht festzuhalten.

      Die Wahl der richtigen Verschlusszeit ist also essenziell, um die gewünschte kreative Bildwirkung zu erzielen.

      Die Blende das zentrale Gestaltungsmittel.

      Die Blende das zentrale Gestaltungsmittel

      Die Blende das zentrale Gestaltungsmittel

      Die Blende das zentrale Gestaltungsmittel beeinflusst die Belichtung und die Schärfentiefe, was für beeindruckende Fotos entscheidend ist.

      Die Blende

      Was die Blende beeinflusst:

      Die Blende hat zwei Hauptwirkungen auf dein Foto:
      Im Modus M Belichtung (Helligkeit):
      – Grosse Blendenöffnung (kleine Blendenzahl, z.B. f/1.8): Lässt viel Licht auf den Sensor und macht das Bild heller.
      – Kleine Blendenöffnung (grosse Blendenzahl, z.B. f/11): Lässt wenig Licht auf den Sensor und macht das Bild dunkler.
      Dies gilt im Modus A/Av nicht, die Belichtung wird automatisch nachgeregelt.

      Schärfentiefe (Tiefenschärfe):
      – Grosse Blendenöffnung (kleine Blendenzahl, z.B. f/1.8): Erzeugt eine geringe Schärfentiefe. Das bedeutet, dass nur ein kleiner Bereich (z.B. ein Portraitgesicht) scharf ist, während der Vorder- und Hintergrund unscharf werden (auch bekannt als Bokeh-Effekt).
      – Kleine Blendenöffnung (grosse Blendenzahl, z.B. f/11): Erzeugt eine grosse Schärfentiefe. Das bedeutet, dass ein Grossteil des Bildes, vom Vorder- bis zum Hintergrund, scharf abgebildet wird (ideal für Landschaftsaufnahmen).

      Die Blende ist Teil des Belichtungsdreiecks zusammen mit der Verschlusszeit (wie lange der Sensor belichtet wird) und dem ISO-Wert (Lichtempfindlichkeit des Sensors). Wenn Du die Blende änderst, musst Du oft auch die anderen beiden Werte anpassen, um eine korrekte Belichtung zu erzielen.

      Mehr zum Thema

      Quiz Blende Teste Dein Wissen

       

      Schärfentiefe

      Schärfentiefe

      Perfekte Fotos brauchen nicht immer perfekte Schärfe.
      Im Gegenteil: Die bewusste Unschärfe ist eines der stärksten
      Gestaltungsmittel, um Deinen Bildern Tiefe, Fokus und eine einzigartige
      Atmosphäre zu verleihen.

      Alles, was Du dafür brauchst, ist die volle Kontrolle über die Schärfentiefe.
      Wie gut beherrschst Du dieses kreative Werkzeug?
      Finde es heraus mit unserem kurzen Quiz und erhalte sofort umsetzbare Tipps,um Deine Fotos auf das nächste Level zu heben.

      Erlebe die Schärfentiefe dynamsich

      Teste Dein Wissen mit dem Quiz

      Unschärfe als Gestaltungsmittel Schärfentiefe das Mass aller Dinge!

      Du willst mit Deinen Bildern Geschichten erzählen, der Betrachter soll sofort erkennen, was Dir auf dem Bild wichtig ist.

      Die Bildgestaltung ist ein entscheidender Aspekt in der Fotografie, um aus einem einfachen Foto ein wirkungsvolles Werk zu machen. Es geht darum, Elemente bewusst so anzuordnen, dass sie eine Geschichte erzählen, Emotionen wecken oder die Aufmerksamkeit des Betrachters lenken.

      Ein zentrales Werkzeug, das Dir dabei zur Verfügung steht, ist die Blende.

      Darum haben wir unseren Drehspick für den Modus A, Blendenvorwahl optimiert.

      Beim Fotografieren machst Du Dir als erstes Gedanken, was und wie viel scharf dargestellt werden soll.

      Schärfentiefe

      Die Schärfentiefe beschreibt den Bereich vor und hinter dem scharfgestellten Punkt in einem Foto, der ebenfalls als akzeptabel scharf wahrgenommen wird. Es ist nicht der gesamte Bereich, der scharf ist, sondern ein kontinuierlicher Übergang von absolut scharf zu unscharf. Das menschliche Auge kann jedoch einen gewissen Grad an Unschärfe nicht erkennen.

      Die Schärfentiefe ist ein entscheidendes Gestaltungsmittel in der Fotografie. Durch gezielte Kontrolle kann man den Blick des Betrachters auf das Hauptmotiv lenken oder eine bestimmte Stimmung erzeugen.